12 Mai 2026

Newcomer Bericht – Bootsübergabe – Nebelpokal am Müggelsee und Trapezregatta am Steinhuder Meer

Moin! Wir sind die diesjährigen Newcomer. Wer uns noch nicht kennt (wahrscheinlich die meisten): Wir sind Tim und Moritz und wir freuen uns zumindest mal diese Saison, ein Teil der FD-Gemeinschaft zu sein. Wir wollen über das Regattajahr 2026 ein paar Berichte zu unseren seglerischen Eindrücken im FD verfassen.

Wie nett und familiär es in der Klasse zugeht, durften wir bereits Ende letzten Jahres erfahren als wir das KV-Boot von Familie Bahr übergeben bekommen haben. Vielen Dank nochmals an Peggy und den schönsten Mann im Hafen (vielleicht bekommen wir diesen neuen Spitznamen für Ted etabliert ).

Am darauffolgenden Wochenende konnten wir uns dann das erste Mal im Regattafeld beim Nebelpokal ausprobieren. Aufgrund des 75. Jubiläums der Veranstaltung, fand diese dieses Jahr im größeren Format über drei Tage statt. Am Freitag gab es aufgrund von mangelndem Wind keine Rennen. Dafür meinte Rasmus es an den anderen Tagen gut mit uns – etwas zu gut aus unserer Pioniers-Sicht, wenn wir ehrlich sind. Zum Glück hatte der Müggelsee zu diesem Zeitpunkt eine zumindest noch aushaltbare Temperatur, sodass wir trotz ständiger Schwimmeinlagen jede Wettfahrt an den Start gehen konnten! Während des gesamten Events erhielten wir ordentlich Tipps zum Trimm und Speedfahren des FD’s. Für uns eine tollen, wenn auch etwas reizüberflutende Erfahrung in der neuen Bootsklasse, bei einer perfekt organisierten Veranstaltung.

Und damit ging es auch schon in den Winterschlaf.

Die neue Saison begann für uns nach einem Trainingswochenende auf den heimischen Gewässern in Brandenburg mit der Trapezregatta in Steinhude vom 11. – 12. April.

Und das neue Regattajahr sollte anfangen wie das alte aufgehört hatte. Rasmus war scheinbar auch sehr gut über den Winter gekommen und empfing uns am Sonntag mit sportliche 20 Knoten plus und äußerst böigen Bedingungen. Nach kleinen Schwierigkeiten beim Auslaufen (wir wussten der See ist flach, aber so flach???) bestand somit immerhin die Möglichkeit für uns, an die bereits Ende letzten Jahres gesammelten Erfahrungen anzuknüpfen. Im ersten Rennen war der Trimm noch nicht das gelbe vom Ei aber dank der lauten Zurufe einiger Berliner Sportskollegen (bei flatterndem Großsegel und 20 Knoten Wind gar nicht so einfach) konnten wir diesen vor dem zweiten Rennen verbessern. Vom Rest des Feldes kann ich leider nur wenig berichten, da die meisten Boote es leider innerhalb kürzester Zeit schafften, einen gewissen räumlichen Abstand zwischen sich und GER 1 zu bringen.

Nach zwei Rennen unter scheinbar für viele Crews fordernden Bedingungen wurde erstmal AP über H gesetzt und es ging zum Warten oder Pause machen (so ganz weiß ich das bis heute nicht) an Land. Nach einer Weile gab es dann an Land noch AP über A und somit war der Tag vorbei.

Denkste!

Bei dem Wind und Sonnenschein wollten wir die Bedingungen nochmal richtig ausnutzen um rauszufahren und das reichlich vorhandene Verbesserungspotenzial auszuschöpfen.

Am nächsten Tag dann das komplette Gegenteil. So wie wir, hatte sich der schon mehrfach erwähnte Schutzpatron der Winde, scheinbar gestern völlig verausgabt. Wenig und dann auch noch abnehmender Wind führte zu lediglich einem Rennen an diesem Tag. Dadurch kam in der Gesamtwertung kein Streicher zu Stande. Für uns das erste Mal wirklich kontrollierbare Bedingungen und plötzlich hatte das ganze auch viel mehr mit Regattasegeln zu tun. Wir beendeten die Wettfahrt zwar im hinteren Teil des Feldes waren aber dennoch nicht unzufrieden.

Zurück an Land hieß es dann alles zurecht rödeln und transportbereit machen. Bei der Siegerehrung durften sich die Lokalmatadoren Kilian König und Johannes Brack über den Sieg vor dem Team mit der weitesten Anreise Juan Luis Paez und Pepe Ruiz aus Spanien freuen. Das Podium wurde komplettiert durch Kay-Uwe Lüdtke und Tom Greten.Bis zum nächsten Mal!Tim und Moritz

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