10 Okt 2021

Bericht Croatian Championship

da haben wir wohl übers Jahr ein wenig zuviel Werbung gemacht, zwinker…

Mit 28 Meldungen und letztlich 24 an der Startlinie erschienenen Schiffen aus  9 (in Worten neun !)  Nationen  – zur WM in Altea waren lediglich fünf Nationen vertreten – konnte die aufstrebende kroatische FD-Klasse ein gigantisches Meldeergebnis zur gerade einmal dritten Auflage dieser Regatta verbuchen.

Segeln in Sonne,  wunderbar angenehmen Temperaturen von weit über 20 ° C, Badetemperaturen im Wasser und meist auch ausreichend Wind- wo gibt es das noch Anfang Oktober ?  In Pula jedenfalls.

Der dort beheimatete Club JK Vega wird von FD-Leuten geführt, ist äußerst (Leistungs)Sport orientiert (u.a. täglkiches Training einer großen Optigruppe und einer nun unwesentlich kleineren gemischten Laser- …pardon… ILCA 5..7 er Gruppe) .

Daneben aber hat man sich  südländische Gelassenheit und eine riesige Portion Gastfreundschaft bewahrt.

Parken, Boote und Trailer abstellen, im WOMO vor Ort am Wasser auf der Wiese campen… es ist schlicht alles easy und kein Problem. Darüber wird nicht mal gesprochen.

Ich hatte letztes Jahr damit „gedroht“, nicht mehr zu kommen, sollte nicht das Slipproblem

( bisher über die Kante der Mole ca. 50 cm ins oder aus dem Wasser zu ziehen und zu zerren) gelöst werden. Siehe da, auf wundersame Art wurde ca. eine Woche vor der Veranstaltung eine absolut professionelle, sich bei Belastung vorn leicht selbst versenkende Sliprampe gebaut.

Am Freitag erwartete uns eine Rest-Bora aus nordöstlichen Richtungen vom Vortag, die jedoch pünklich zur Startzeit 12 Uhr soweit abflaute, dass Segeln möglich war.

Allerdings ein im ersten Rennen äußerst komplziertes Segeln mit dem Luvfass weit unter Land mit entsprechenden Verhältnissen dort.

Später dann drehte der immer leichter werdende Wind auf Südost, was bessere Bedingungen zu Folge hatte.

Drei Rennen wurden wie geplant absolviert.

Schucki und Lars hatten hier kein glückliches Händchen, ihnen wurden zwei vermeintliche Tagessiege wegen BFD / UFD aberkannt.

Erstaunlich stark segelte die versammelte Vogel & Maier Prominenz mit SUI 1 und vor allem Thomas Römmelt / Peter Zeller vom Ammersee wie auch POL 7 mit dem neuen ( teuren Boot, ehem. Piero Eustachi) mit drei zweiten Pätzen.

 Schwarz/ Kisrt und auch wir als eher nicht so die Leichtwindspezialisten konnten sich ganz gut vorne halten.

Der zweite Tag brachte einen sehr, sehr leichten Südostwind, was die Wettfahrtleitung aber nicht davon abhielt, uns rauszuschicken und ein Rennen zu starten. Dieses wurde dann auch eisern durchgezogen, hintenraus bei grenzwertigen, wenn auch nicht unfairen Bedingungen.

Anschließend war Schluß für Tag zwei, so dass sich die Reihung POL7 vor GER 91 und GER 87 ergab nach einem BFD von SUI 1.

Nun waren aller Augen auf den Sonntag gerichtet.

Nicht mehr ganz so heiß, etwas bewölkt, sollte dieser mit dem berühmten Südwind „Jugo“ gesegnet sein.

Es kam wie angesagt: im Startgebiet angekommen erwarteten uns 4…5 bft, und eine schöne, ca. einen Meter hohe, schon recht lange Welle.

Alle drei Tagesrennen wurden von GER 87 gewonnen und von Hans-Peter / Roland , GER 98 Schucki/ Lars und uns, GER 213, dank überlegenem Speed dominiert.

Im Endergebnis sah es dann nach diesem herrlichen Segeltag so aus, dass die GER´s das Stockerl komplett besetzten in der Reihenfolge  GER 87 vor GER 91 und GER 213. 4. wurde nach eiuner Kenterung im zweiten Tagesrennen etwas unglücklich POL 7, 5. dann SUI 1.

Die Teilnehmer wurden an allen Tagen hevorragend bewirtet, mit diversen Getränken förmlich überschüttet und mit T-Shirts überhäuft. 

Eine etwas andere, unglaublich stimmungsvolle Preisverteilung war der Abschluß, bei der als witzige Idee die „Nationalen Meister“ all derjenigen Nationen gekürt wurden, welche eine nationale Meisterschaft eben nicht haben wie SUI, GRE, MNE ( das ist übrigens Montenegro) oder SLO.

Dankeschön, JK Vega, Dankeschön CRO 15- Fudo & Bole.  Ihr seid  die besten . Wir werden wiederkommen.

Axel & Rolf

21 Sep 2021

Bericht WM Altea

Vom 4. bis 11. September 2021 war der Club Náutico de Altea Gastgeber der lang erwarteten Weltmeisterschaft der Flying Dutchman-Jollenklasse – „Flying Dutchman World Championship 2021“, an der 82 Segler aus verschiedenen Ländern teilnahmen.

Am Samstag, den 4. September, begann die Registrierung und Vermessung der FDs. Dabei wurden die teilnehmenden Boote überprüft, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten.

Der erste Tag der Meisterschaft fand am 6. September statt und begann mit Wind aus Südost mit einer Stärke von 7/8 Knoten, sodass die geplanten Wettfahrten mit olympischen Dreieckskursen durchgeführt werden konnten.

Die ungarische Crew, bestehend aus Szabolcs Majthenyi und Andras Domokos, übernahm mit zwei ersten Plätzen in den beiden für den ersten Tag geplanten Rennen die Führung in der vorläufigen Wertung. Francisco Martinez Torregrosa und Jose Luis Ruiz Giron vom RCN Torrevieja belegten den zweiten Platz, vor dem deutschen Boot GER 88 mit Kay Uwe Ludtke und Kai Schäfers.

Am Dienstagmorgen, den 7. September, starteten 42 Boote vom Club Náutico de Altea aus, um den zweiten Tag der Flying Dutchman Weltmeisterschaft zu bestreiten. Anders als am ersten Tag ließen die Windbedingungen nur eine der beiden geplanten Wettfahrten zu.

Um 14.30 Uhr begann die Flying Dutchman, mit einer Startverschiebung an Land in den Hafen zurückzukehren, da die Windvorhersage anzeigte, dass sich der Wind erst nach 16.00 Uhr bessern würde. Leider blieb der Wind trotz Vorhersage aus und es wurde kein Rennen mehr gesegelt.

Am dritten Tag herrschte Südwind mit 8/9 Knoten, so dass zwei weitere Wettfahrten gesegelt werden konnten. Jedes Rennen dauerte 1 Stunde und 30 Minuten, beide mit einem sehr engen Starts und hart umkämpften Rennen.

In der ersten Wettfahrt, der vierten der Meisterschaft, behauptete das ungarische Boot mit der Segelnummer HUN 70 seine erste Position vor dem deutschen Team von Peggy Bahr und Torsten Bahr mit der Segelnummer GER 19, die als Zweite die Ziellinie überquerten. Der dritte Platz ging an Spanien, mit dem Boot der RCN Torrevieja, das von Francisco Martinez Torregrosa und Jose Luis Ruiz Giron besetzt war.

Das deutsche Team, diesmal mit Kay Uwe Lüdtke und Kai Schäfers mit der Segelnummer 88, machte in der zweiten Wettfahrt des Tages Plätze gut und belegte den ersten Platz. Ungarn ist im letzten Rennen des Tages auf den zweiten Platz gerutscht, bleibt aber weiterhin an der Spitze des Podiums. Das spanische Team von RCN Torrevieja sichert sich den dritten Platz in der vorläufigen Wertung.

Zwei Runden vor Schluss hatte sich das Podium mit sechs ersten Plätzen und einem zweiten Platz für das ungarische Team, bestehend aus Szabolcs Majthenyi und Andras Domokos, bereits konsolidiert.

Deutschland und Spanien setzten ihre Präsenz auf dem Podium für den Rest der Woche fort, mit drei dritten Plätzen für das RCN Torrevieja Boot mit Francisco Martinez Torregrosa und Jose Luis Ruiz Giron und vier zweiten Plätzen und einem ersten Platz für die Deutschen, Kay Uwe Ludtke und Kai Schäfers.

Schließlich belegte die spanische Crew der RCN Torrevieja den dritten Platz bei dieser Weltmeisterschaft und demonstrierte damit das hohe Niveau, das die nationale FD-Flotte in den letzten Jahren erreicht hat.

Am Samstag, den 11. September, fand in Anwesenheit des Präsidenten der internationalen FD-Klassenvereinigung, Peter van Koppen, des Präsidenten des CN Altea, José Román Zurutuza, des Präsidenten des Segelverbands der Valencianischen Gemeinschaft, Carlos Torrado, und des Bürgermeisters von Altea, Jaume Llinares, die Siegerehrung statt.

Quelle: Club Nautico Altea

21 Sep 2021

Bericht Karwendel Cup Achensee 2021

Gleich vornweg die persönliche Meinung des Autors: Es ist schon mehr als bedauerlich, dass in diesem Jahr nicht unmittelbar vor oder nach dem Karwendel Cup der Marina Preis im CVT am Gardasee stattgefunden hat. Warum auch immer wurde der Termin eben jener Regatta mehrfach verlegt, zuletzt auf einen Termin im Juli. Gelitten hat die Meldezahl des Karwendel Cups, denn der besondere Reiz vor allem für weitangereiste Segler aus dem Ausland liegt ja darin, beide Regatten in Folge zu segeln. Der Marina Preis entfiel wegen fehlender Meldungen vollständig. Das erste Mal seit Jahrzehnten. Was soll man da noch sagen …

Jetzt aber zum Karwendel Cup: 22 Boote am Start waren dann doch ein ordentliches Feld, das vor allem aber mit mehreren Deutschen und Österreichischen Meistern am Start tip top besetzt war. Und es ging knapp zu in allen Wettfahrten, so dass bis unmittelbar vor der Siegerehrung niemand wusste, wer am Ende tatsächlich oben auf dem Stockerl stehen würde.

Alle 8 Wettfahrten waren von drehenden Winden geprägt auch ­– ganz untypisch – die Nordwind Wettfahrten am Samstagnachmittag. Ganz am Ende konnten sich Kai-Uwe Lüdtke und Kai Schäfers mit GER 88 mit 19 Punkten punktgleich vor den Vorjahrs- und Vorvorjahressiegern Felix Albert und Lukas Merz GER 222 durchsetzen. Und auf dem dritten Platz landeten – ebenfalls mit 19 Punkten! – Shmuel Markhoff und Lars Stockmann GER 98. Geht´s noch knapper?

Auch in dieser Ausgabe des Karwendel Cups gab´s ein Rahmenprogramm, das wie immer keine Wünsche offenließ: Burgeressen am Donnerstag, Grillen am Freitag und die legendäre Bootshausparty bis tief in die Nacht am Samstag. Und lauter glückliche Gesichter am Sonntag bei der Siegerehrung unter der heißen Sommersonne.

Darüber könnte man südlich des Brenners mal nachdenken …

Hier findet Ihr das >> Gesamtergebnis

MARC AUT8

21 Sep 2021

Regatten im Herbst/Winter

So langsam neigt die Saison sich dem Ende zu. Wer noch ein wenig Sonne tanken möchte, der kann beim „Open Croatian Championship“ an den Start gehen, diese Regatta findet vom 01.10. – 03.10.2021 in Pula statt. Abgesehen davon gibt es noch ein paar schöne Regatten bei denen ihr teilnehmen und auch schon melden könnt:

02. bis 03.10.2021 der Nebelpokal am Müggelsee:
>> Nebelpokal 2021

09. bis 10.10.2021 Saisonfinale Cospude:
>> Saisonfinale 2021

09. bis 10.10.2021 Ganshaut am Staffelsee:
>> Ganshaus 20021

23.10.2021 – 24.10.2021 Leuchtturmpokal Steinhuder Meer:
>> Leuchtturm 2021

Last, but not least steht auch in diesem Jahr die Nikolausregatta auf dem Plan.
04.12.2021 Nikolausregatta Tegernsee:
>> Nikolaus


Wir sehen uns auf dem Wasser! CARO GER 9

16 Sep 2021

WM Altea Ergebnis

Die WM in Altea ist zu Ende gegangen. Bei Leichtwind konnten insgesamt 9 Rennen gesegelt werden. Souverän hat das Team HUN 70 Szabolcs Majthenyi und Andras Domokos den Titel verteidigt und sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg!

Die Silbermedaille – ebenfalls Punktemäßig mit Abstand zu den weiteren Rängen – ersegelten sich GER 88 KUL und Kai. Platz 3 geht an das spanische Team ESP 99 Francisco Martinez Torregrosa und Jose Luis Ruiz Giron.

Das Gesamtergebnis und Fotos findet ihr unter folgenden Links:

>> Gesamtergebnis WM 2021

>> Fotos WM 2021

CARO GER 9

15 Sep 2021

Saisonfinale Cospuden melden!

Hallo zusammen, nachfolgend die Info von unseren Leipziger Sportfreunden. Also wer Lust hat, dann bitte melden: https://www.manage2sail.com/de-DE/event/saisonfinale2021cycm#!/entries?classId=f07fb081-e35d-4b2e-872f-ec5fdf4c4849

Viele Grüße Karsten GER 16

„Nachdem wir letztes Jahr unsere Regatta zu Gunsten der IDM in Zwenkau abgesagt haben, laden wir Euch am 09. und 10.10.2021 wieder zum Saisonfinale an den Cospudener See nach Leipzig ein. Bei guten Wind sind 5 Wettfahrten für den FD und die Ixylon Klasse geplant.

Da im Oktober die Abende lang und manchmal kalt sind, bietet ein Festzelt am Samstag Essen und Getränke und wenn es Corona zulässt auch mehr. Für ein Frühstücksbuffet ist  gleichfalls gesorgt.

Wie viele schon wissen, gibt es neben Stellplätzen für Wohnmobile auch Ferienwohnungen am See zu mieten, teilweise mit Regattablick vom Balkon. Diese können über die Pier 1 GmbH und Co. KG gebucht werden (Frau Schoffer Tel. 0341/ 356 510). Falls Ihr vorzeitig anreisen wollt oder Fragen habt, meldet Euch bitte unter regatta@cycm.de.

Also kommt alle vorbei, bevor Ihr eure Boote in den Winterschlaf schickt!

Helfried GER114″

20 Aug 2021

Internationale Deutsche Meisterschaft 2021

Böen und enge Rennen auf dem Steinhuder Meer

Mit so starkem Wind hatte niemand auf dem Steinhuder Meer gerechnet, in Böen erreichte er am Samstag bis zu 38 Knoten. „Das war zu gefährlich und nicht mehr segelbar“, sagte Sportwart Thorsten Gaubisch vom ausrichtenden Segelclub der Baltischen SV Steinhude. So blieben die 44 Mannschaften am Samstag an Land und brachten Ihre Boote nicht zu Wasser. Dafür hatten die Veranstalter an den übrigen 2 Regattatagen hervorragende Bedingungen und konnten alle geplanten Rennen der internationalen deutschen Meisterschaft ausrichten und den Meister ermitteln.

Am ersten Regattatag konnten insgesamt 3 Wettfahren gesegelt werden – wobei sich einige Top-Teams hohe Platzierungen oder auch Black-Flag-Disqualifikationen (GER-88, GER-199, GER-30, GER-98) einfingen. Das Zwischenergebnis war daher noch sehr von der besten Serie beeinflusst, so dass nach Tag 1 GER-113 gefolgt von NED-26, GER-19, GER-17 und GER-87 auf der Liste standen – was sich am letzten Tag noch ändern sollte. Am zweiten Regattatag wurde windbedingt leider nicht gesegelt, da es in Böen konstant für eine Regatta zu viel war und es zudem Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes gab. Wettfahrtleiter Stefan Heising versuchte dennoch bis zuletzt segelbare Bedingungen abzuwarten – was aber letztlich nicht möglich war. Erst gegen späten Abend flaute der Wind etwas ab. Am Sonntagmorgen war dann Startbereitschaft um 9 Uhr, um noch die angesetzten 4 Wettfahrten nachzuholen. Bei leichten bis mittleren Winden war dies dann auch möglich. Aufgrund der möglichen Streicher und sehr guten Einzelplatzierungen einzelner Teams (Rennen 4 und 7 wurde von GER-88 Lüdtke/Schäfers gewonnen; Rennen 5 und 6 ging an DEN 21 Bojsen-Moeller) verloren die meisten Segler den Überblick was die Gesamtwertung anbelangte.

Fotonachweis: Eike und Hans-Heinrich Schmid

Gewonnen hat in diesem Jahr schließlich das Boot DEN-21 (Jorgen Bojsen-Moeller mit seinem Bruder Jacob) ganz knapp und punktgleich vor GER-113 (Kilian König und Johannes Brack). Noch in der letzten Wettfahrt hätten König/Brack ihren Titel aus dem letzten Jahr erfolgreich verteidigen können, sie landeten in diesem Rennen aber hinter den Dänen auf Rang vier. Gesamtrang drei ging in diesem Jahr an die Niederländer NED-26 (Enno Kramer und Ard Geelkerken). „Es war spannend, das Niveau war wirklich sehr gut“ so Gaubisch und bewertete die erste große Regatta dieser Saison auf dem Steinhuder Meer als sehr gelungen: „Man hat gesehen, wie schön man hier segeln kann“. Nur zwei Kenterungen und zwei leichtere Kollisionen gab es – jeweils ohne schlimmere Folgen. An Land hatte die Baltische SV für die Regatta in diesem Jahr eine Corona-Teststation eingerichtet. „Ansonsten haben wir versucht, diese Meisterschaft so normal wie möglich über die Bühne zu bringen“, sagte Gaubisch.

4. Platz GER-88 (Lüdtke / Schäfers)

5. Platz GER-19 (Bahr / Bahr)

6. Platz GER-199 (Bogumil / Lisken)

7. Platz GER-87 (Schwarz / Kirst)

8. Platz GER-17 (von Lepel / von Lepel)

9. Platz GER-171 (Jambor / Reumschüssel)

10. Platz GER-135 (Jambor / Schreiber)

Quelle: HAZ / Stefan Dinse + Ergänzungen

20 Jul 2021

Polnische Meisterschaft / EuroCup Gdynia

Geboren als eigentlich machbarer Gedanke im Jahr 2018, erstmalig umgesetzt dann – auch nach vielem guten „Hörensagen“ durch die von Lepel´s, welche 2019 in Polen waren – im letzten Jahr bei der legendären Polnischen Meisterschaft in Stolpmünde / Ustka , war für uns klar, die 2021er Ausgabe dieser Regatta werden wir bei den polnischen Freunden, der aufstrebenden polnischen Klasse, wieder besuchen.

Aufgewertet als EuroCup, rechneten wir wiederum mit einigen Deutschen  und internationalen Booten ( Stolpmünde  ´20 sieben GER ), welche uns begleiten würden.

Nun , es kam ganz anders, wir waren schlußendlich die einzigen Ausländer. Eine Tatsache, welche die  polnische Klasse sehr betrübte. Zur Ehrenrettung grad der Deutschen sei gesagt, auch die Polen brachten von ihren ca. 20 aktiven Besatzungen gerade mal 11 zu ihrer Meisterschaft. Über die Gründe – hier wie dort – mag ein Jeder trefflich spekulieren.

Gdynia, das alte ehemalige pommersche und somit deutsche Dorf Gdingen, seit 1926 Stadt, später rasant entwickelt zur Großstadt a.G. des Baues des großen  Überseehafens in der sog. zweiten polnischen Republik, wird mit seiner  Marina im Jahr 2023 Gastgeber unserer Weltmeisterschaften sein.

Vieles hier war mit der Kieler Woche vergleichbar, die “ Gdynia sailing days“ sind eine recht komerziell orgranisierte viel-Klassen Regatta über insgesamt zwei Wochen, drei Wochenenden also. Bekannt kommt einem vor, dass, kaum angekommen, drei, vier Leute  einen umspringen und wortreich erklären, was alles nicht geht. All die Dinge, die Segler eben gerne hätte, wie Trailer neben dem Boot, campen am Boot – Dusche und WC natürlich auch ums Eck – und dergleichen mehr. Kiel like eben… Als Kiel- erprobter Segler findet man natürlich Kniffe und /oder  handelt Kompromisse aus, so dass letztendlich alle zufrieden sind.

Kiel like auch die technische Regattaorganisation an Land . Will heißen, hier blieben keine Wünsche offen. Perfekte Organisation beispielsweise  auch bzgl. 240 Opti´s, welche am FD- WE gleichzeitig aktiv waren und gebändigt werden wollten.

An der Organisation auf dem Wasser blieben gleichfalls keinerlei Wünsche offen, diese war schlicht perfekt.  Perfekte Kurse, perfekte Wettfahrtleitung, perfekte und kurze , schnelle Abwicklung zwischen den Wettfarhten.  Nicht wie in Kiel, eher wie in Warnemünde, die Anfahrtswege zu  den 4 Bahnen Alpha, Beta, Charly und Delta.  Eher kurze Wege gradaus  gen Königsberg oder leicht steuerbords Richtung Danzig.

Schlußendlich wurden die  geplanten 9 Wettfahten  auch gesegelt .  Am Freitag konnte bei gutem dreier Nordost und ca. 0,7 m Welle leider a.G. einer Unwetterwarnung nur ein Rennen gesegelt werden. Perfektes Wetter dann am Samstag, Sonne, Wind um Nord, 3 Bft, Welle 0,8 m, relativ lang. Die Wettfahrtleitung ließ die drei geplanten Tagesrennen absolvieren und holte eines der am Vortag ausgefallenen Rennen nach, so dass wir nach ca. 6 Stunden wieder an Land waren.  Die einzelne Wettfahrt war in der Regel in ca. 45 min. absolviert.

Sonntag dann war zur Startzeit 11 Uhrbereits ein knackiger Westwind angesagt – welcher wieder Kiel like dann über Land einfällt – …  nur, es passierte erstmal wenig, war relativ leichtwindig beim raussegeln. Pünklich 11 Uhr dann der angesagte Westwind, allerdings nicht stärker als an den Vortagen. Böiger allerdings schon.

Die Wettfahrtleitung ließ die 3 geplanten Tagesrennen absolvieren, wobei der Wind von Rennen zu Rennen leicht zunahm in Stärke und Böigkeit.

Wir konnten bis zu diesem Zeitpunkt alle acht absolvierten Rennen gewinnen, in der Regel durch überlegenen Speed, einmal auch mit etwas Glück. Mussten so zur zusätzlich angesetzten 9 . Wettfahrt nicht mehr antreten. Mit anluven nach unserem Zieldurchgang zum reinsegeln kam er dann, der angesagte Wind. 5…6 Bft, nach wie vor böig.  Insofern waren wir natürlich nicht böse, dieses Rennen nicht mehr segeln zu müssen .

Ein Wort noch abschließend zur Leistungsfähigkeit der polnischen FD´s  hinsichtlich unserer acht Tagessiege :  Sie befindet sich sicherlich insgesamt auf einem niedrigerem Niveau als hierzulande. Aber, sie lernen. Sie lernen und sezten um. Fortschritte sind von Jahr zu Jahr unverkennbar.

Bzgl. unserer Leistung vllt. so viel :  Es waren „unsere“ Bedingungen. Allround- oder Heavy Genua, erstes Loch,  viel Mastfall. Während alle anderen zweites oder drittes Loch segelten.  Sowas  „passt“ dann für uns auch hier in Deutschland.

Bleibt zu hoffen, unser Bericht führt dazu, dass im nächsten Jahr vllt. wieder der Eine oder Andere von euch nach Polen fährt, der es dieses Jahr aus welchen Gründen auch immer unterließ. Es lohnt sich schlicht.  Für uns sind das Freunde. Die Gastfreundschaft ist legendär.

Axel  &  Rolf
>> Gesamtergebnis

19 Jul 2021

IDM FD 2021 – wichtige Details

Hallo zusammen, nachfolgend erhaltet Ihr Informationen seitens des Veranstalters in Vorbereitung der Teilnahme an der diesjährigen IDM. Im Falle von Rückfragen könnt Ihr Euch auch gern per E-Mail oder unter 01707842424 melden. Viele Grüße Karsten GER 16

Liebe FD-Seglerinnen und -Segler,

schön, dass ihr zur Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) der Flying Dutchman gemeldet habt. Wir freuen uns sehr, dass ihr Ende Juli bei der Baltischen Segler-Vereinigung (BSV) zu Gast sein werdet. Da sich die Corona-Verordnung aufgrund der gestiegenen Inzidenz in der Region Hannover verändert hat, möchten wir euch auf einige wichtige Details hinweisen, die wir zur Durchführung der Meisterschaft erfüllen müssen:

  • Auf Manage2Sail findet ihr den aktuell gültigen Hygieneplan für die IDM, der bitte von allen Teilnehmern einzuhalten ist.
  • Bei der Anreise/Registrierung legt ihr bitte entweder
    • einen aktuellen negativen PCR-Test oder
    • einen unter Aufsicht (z. B Testzentrum) durchgeführten negativen Corona-Schnelltest (Gültigkeit 24 Stunden / die Vorlage eines Selbsttestes genügt nicht) oder
    • als vollständig Geimpfte (14 Tage nach zweiter Impfung) den Impfausweis / digitalen Impfnachweis oder
    • als Genesene einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist bzw. bei einem Zeitraum über sechs Monate einen einmaligen Impfnachweis bzw. negativen Schnelltest vor.
  • Des Weiteren muss jeder Segler/jede Seglerin, der/die nicht vollständig geimpft ist bzw. als Genesene über sechs Monate ohne einmalige Impfung ist, die erforderliche Anzahl an Corona-Schnelltests für jeden Tag der Anwesenheit auf dem Gelände der BSV mitbringen (d..h. wenn ihr am Donnerstag mit einem offiziellen Corona-Schnelltest anreist, braucht ihr noch 3 Schnelltests für Freitag, Samstag und Sonntag). Die mitgebrachten und notwendigen Corona-Schnelltests müssen täglich bei der BSV unter Aufsicht durchgeführt werden. Ort und Zeit der weiteren Testungen unter Aufsicht in der BSV werden rechtzeitig über Manage2Sail/Aushang bekannt gegeben. Falls kein weiterer Schnelltest mitgebracht wird, ist alternativ eine Testung in einem Testzentrum durchzuführen und das Ergebnis vorzulegen.
  • Die o.g. Punkte gelten auch für Begleitpersonen!
  • Für Teilnehmer aus dem Ausland (CZE, NED) ist die Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de vorzunehmen.

Soweit zu den behördlichen Auflagen für diese Veranstaltung. Jetzt noch ein paar Informationen, die euch und uns die Vorbereitungen vereinfachen sollen:

  • Wir gehen davon aus, dass die in Steinhude beheimateten FDs in ihren Vereinen liegenbleiben und die auswärtigen Gäste bei uns liegen werden. Sollte jemand andere Absichten haben, würden wir uns über eine kurze Vorabinfo freuen.
  • Die Kontrollvermessung findet am Donnerstag, den 29. Juli 2021 ab 11:00 Uhr und am Freitag, den 30. Juli 2021 von 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr auf dem Gelände der BSV statt.
  • Für Schiffe, die beim Hannoverschen Yacht-Club (HYC) oder beim Schaumburg-Lippischen Seglerverein (SLSV) beheimatet sind, bietet der Vermesser Heiner Forstmann an, diese Schiffe bereits am Sonntag, den 25. Juli 2021 zu vermessen. Zwecks Terminabsprache meldet ihr euch bitte direkt bei Heiner unter 0172-5104295.
  • Bei der Kontrollvermessung wird folgendes überprüft:
    • Messbrief
    • Segel: Seriennummern der DSV-Vermessungsmarken (blau) für 1 Großsegel, 2 Genuas und 1 Spi
    • Länge des Spinnakerbaums
    • Rudersicherung
    • Ausrüstung (2 Paddel, Schleppleine, 2 Schwimmwesten mit min. 50N mit CE-Zeichen)
  • Wir haben für euch ein Shuttle-Fahrzeug organisiert, dass euch während der Veranstaltung zwischen der BSV und dem HYC oder SLSV oder eurer Unterkunft in Steinhude/Großenheidorn kostenlos hin und her fährt. Bei Bedarf erreicht ihr den/die Fahrer/in unter 01520-7375093. Alle weiteren Details entnehmt ihr bitte dem Programm, dass ab Freitag, den 23. Juli 2021 bei Manage2Sail zum Download bereitsteht.

Wir wünschen euch eine stau- und stressfreie Anreise und freuen uns auf ein tolles Segelwochenende mit euch am Steinhuder Meer!

Herzliche Grüße

Thorsten Gaubisch

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Baltische Segler-Vereinigung e.V.

Sportwart

Ostenmeer 61

31515 Wunstorf

E-Mail: sportwart.sth@baltische-segler-vereinigung.de

13 Jul 2021

Bericht Walchensee

Am 10./11.07 fand zum 3. Mal die FD Regatta am Walchensee statt.

Nachdem sich am Samstagmorgen der Frühnebel aufgelöst hatte und die Sonne vom Himmel strahlte, setzte sich die Thermik durch, so dass  die FDs, Moth und Europes pünktlich um 12 Uhr gestartet wurden.

Bei konstanten 4-5 Beaufort legte die professionelle Wettfahrtleitung Startlinie und Kurs so aus, dass es keine Frühstarts gab, die Klassen sich nicht in die Quere kamen und es nur kurze Wartezeiten zwischen den Starts gab. Besser kann man es nicht machen.

Es wurden relativ kurze Wettfahrten mit Up-and-Down-Kursen gesegelt, das Ziel lag kurz hinter dem Leegate.

Da die Crew vom SCLW auch den Wetterbericht richtig deutete, wurden alle 5 angesetzten Wettfahrten am Samstag gesegelt und wir konnten am Abend einpacken. (Für Sonntag war Regen und somit Flaute angesagt)

Im Club wurden wir vom Landteam des SCLW bestens, d.h.  freundlich  und schnell mit Getränken und Snacks versorgt.

Ein ganz großes Dankeschön an alle SCLW Mitglieder für diese tolle Veranstaltung.

Uwe GER 84
>> Ergebnis Walchensee

P.S.: Am Rande der Regatta haben wir bei den bayrischen Teams nochmal Werbung für die IDM in Steinhude gemacht