18 Juni 2026

Liebe Freunde des Flying Dutchman,

von 2008 bis 2017 haben wir bei uns im Dahme Jacht Club das Internationale Matchrace veranstaltet.
Viele Welt- und Europameister, sowie Medaillenträger, haben sich damals mit den besten FD-Seglern aus Deutschland gemessen.
Oft sieht man noch die T-Shirts von damals.

Auf vielfachen Wunsch aus der Szene, soll diese Veranstaltung in diesem Format wieder aufleben.
Erstmal für 3 Jahre. Wir möchten einen hochrangige Sport- und Promoveranstaltung mit und für den FD organisieren.
Am 07.11.2026 wird gegen 11Uhr der Startschuss zum ersten Rennen starten.

Für dieses Einladungsrennen werden wir vom Organisationsteam ein spannendes Teilnehmerfeld organisieren.
Wer Lust hat an diesem Sonnabend im November die volle Packung FD-Race-Event mit Stimmung an Land und zu Wasser zu erleben, der ist allerherzlichst eingeladen uns zu besuchen,
seine Favoriten die Daumen zu drücken und diese anzufeuern. Am Abend findet dann zum Abschluss das legendäre Bockbieres im DJC, mit Livemusik und anschließender
Konservenmusik zu tanzen statt.

Der Dahme Jacht Club und die Berliner FD-Szene freut sich auf euch. – SAVE THE DATE.

Sprecht mich in Kiel zur WM gerne dazu an.

Jenno
FD GER 135

18 Juni 2026

Offene Sächsische Meisterschaft

Da hat es mit Platz drei und somit der „Berichtspflicht“ den Richtigen getroffen . Den , der zum Einen aktiv dabei war, der Mitglied im durchführenden Verein ist und…  a.G. dessen, dass er selbst diese Regatta einst aus der Taufe gehoben hat.

Jubiläum also, Geburtstag. Der 30. dieser legendären Regatta beim Segelsportverein Einheit Plauen.

Die Regatta an sich wurde gar 35. 

„Gezeugt“ Anfang Juli 1988 auf der Wiese vorm Flaggenmast der heutigen SSG Reichenbach. Warten auf die Siegerehrung des damaligen „Vogtlandpokals“, einer zu der Zeit riesigen Regatta mit 300 teilnehmenden Booten in x Klassen.

Die letzten Kommunalwahlen der DDR waren gerade massiv gefälscht worden, mutige Bürger in fast allen Wahllokalen bezeugten dieses. 

Es rumorte und gärte…  und im kleinen Kreis wagten die Ersten, in die Zukunft zu schauen.

So Hartwig Hessel unter den im Gras hockenden ca. 20 FD -Leuten : „ Jungs, wenn es dann mal anders kommt … diese Sch. hier vorbei ist, dann wollen wir unsere eigene FD-Regatta“ und „ Rolf, du musst das machen“.  Na toll.

Im Herbst 1990 wurde ich Präsident des damals aus der BSG Einheit Lengenfeld ausgegliederten und neu entstandenen „Segelvereins Pöhl“ .

Zeit also , die Dinge anzugehen.

Und so wurde am ersten Juliwochenende 1991 die Offene Sächsische Meisterschaft der FD Klasse geboren. 

Anfangs und dort im Verein ein reiner Familienbetrieb, meine  Frau Petra und ich machten quasi alles selbst, von Organisation über Auswertung bis hin zur Unterbringung auswärtiger Gäste

Im Spätherbst 1995 wechselten wir auf „Betreiben“ von Maxe ( Wolf, unser heutiger Präsi)  einmal quer über den See zum SSVEP.

Petra, der damals sechsjährige Felix, ich und … „meine“ Regatta.

Ich nahm sie einfach mit. 

15 Mitglieder stark gerade mal, fühlten wir uns willkommen und aufgehoben im neuen Verein.

Und das wichtigste : Es stand nun ein ganzer Verein hinter dieser Regatta, einer, in dem Jede(r), wirklich Jede(r) nach seinen Möglichkeiten einfach mithalf.

Das war sozusagen dann Anfang Juli 1996 die Hochzeit zwischen „ Sächsischer“ und SSVEP. Das Kind ist somit  nun 30 Jahre alt.

Mit heute gerade mal 42 Mitgliedern ( ach nein, 43 – der Präsident unser deutschen KV wie auch Präsident des Hannoverschen Yachtclubs, Tom Greten, ist vergangenes Wochenende offiziell beigetreten )  reißt sich unser Club – ich sag das jetzt aus Aktiven-, aus Seglersicht also, echt gewaltig den A. auf, um dieses Event Jahr für Jahr zu einem Erfolg werden zu lassen. 

Von  kostenloser Campingwiese über rundum- Betreueung wie –Versorgung  ( ein unglaubliches Frühstück beispielsweise ) , Kuchen selbstgebacken in Mengen über Regattaorganisation  und -Auswertung, legendärer Party Samstagabend und allgemeiner Gastfreundschaft…. Das sucht seinesgleichen.

Wir selbst treten nach über 30 Jahren nun schon paar Jahre kürzer, sind ins zweite oder dritte Glied gerutscht. Wissen aber diese Veranstaltung  in besten Händen.

Segler aus ganz  Deutschland, von der Flotte Nordost über Schiffe aus Steinhuder Meer bis runter zum Tegernsee fanden den Weg zu uns.  Chapeau !

Premiere feierten am See die neuen selbstfahrenden Robotertonnen des Seglerverbandes Sachsen. 10 Stück gibt’s davon. Eine große Erleichterung angesichts Wassertiefen von knapp 50 Metern.

Der Wetterbericht sagte schon Tage vorher eine konstante Westwetterlage vorher, starken Wind und relative Kälte bei Sonne , Wolken , Regen. Die Schafskälte hielt Einzug.

Wettfahrtleiter Hellfried Haupt aus Leipzig  konnte pünktlich starten, jedoch bedingte der Westwind – also quer zur Seeachse – recht kurze Kreuzen und insgesamt schwierigste Bedingungen.

Harte Böen fielen ein, ein ständiges auf der Hut sein vor sog.  Leewatsch’n ( welch wunderbarer bayerischer Begriff) und Kenterungen war normal.

Von letzteren passierten übrigens sehr viele, auch spektakuläre Abflüge. So meine der Autor – offenbar eine sich entwickelnde Situation an der Raumtonne nicht richtig antizipierend – er könne in einer harten 6-er Böe mit voll ziehendem Spi und Axel im Trapez stehend direkt am Fass einen Haken um 90 ° schlagen, weil sein „Loch“ an der Boje plötzlich nicht mehr da war. War lustig. Oder auch nicht, ist Ansichtssache.

Drei harte Wettfahrten waren jedenfalls im Kasten, in Führung Bogumil / Lisken , GER 199 vom Berliner SV Rahnsdorf, was insofern verwunderte, da Dirk und  Micha dieses Jahr überhaupt noch nicht auf dem Schiff saßen und auch keine weitere Regatta mehr segeln werden .

Nun sind die beiden natürlich ausgewiesene Pöhl-Spezialisten, aber nun nicht unbedingt bei diesen Starkwind- Verhältnissen.

In Lauerstellung lagen Felix und Lukas, GER 222  und, falls es zum Streichergebnis Sonntag käme, auch wir GER 213 mit einem Tagessieg, einem 3. und einem DNF.

Die zweimaligen Weltmeister Lüdtke / Schäfers GER 88 waren mit zwei Ausfällen  bereits weg vom Fenster, segelten allerdings die 3 WF absolut souverän wie auch am Sonntag.

Sonntag kälter ( noch kälter !) und bedeckt. Wind wie gehabt.

Dachten wir.

Anfangs war es so. Aber schon Ende der ersten Kreuz brach der Wind zusammen. Hellfried ließ uns zappeln, das Dreieck wurde mehr schlecht als recht abgesegelt, die folgende Kreuz nur noch getrieben, Vorwind ging kaum noch was. Dann auf der dritten Kreuz endlich die Erlösung, Abbruch.

Es gab überhaupt keinen Wind mehr. Aber kurz darauf einen satten Regen. Wir froren wie die Schneider .

Tatsächlich kam anschließend nochmal ein leichter Wind auf, sehr unbeständig in Stärke und Richtung, aber es reichte für eine kurze Wettfahrt.

Diese gewannen wieder unsere Ex- Weltmeister , Bogumil/ Lisken sicherten sich mit dem Tages- 3. den Gesamtsieg.

GER 222 strich den 8. Platz, sicherte sich aber Platz zwei, GER 213 verpasste Silber um einen Punkt und wurde 3.

Anschließend wurde „nach Hause“ getrieben und abgebaut. Dann kam, wie das eben immer so ist, auch der Wind in angesagter Stärke wieder. Aber auch die Sonne raus, so dass alle einigermaßen trocken einpacken konnten.

Eine wie immer stimmungsvolle Siegerehrung rundete das Bild einer gelungenen Jubiläumsveranstaltung ab.

Rolf Albert, GER 213

27 Mai 2026

Meldung Sächsische Meisterschaft / 30-jähriges Jubiläum

Hallo zusammen,

gern würden wir noch weitere Crews in unserer Meldeliste sehen und in Pöhl begrüßen wollen. 17 Crews sind bereits gemeldet. Es ist unsere 30ig jährige Jubiläumsveranstaltung. Eine legendäre Party und rundum Versorgung ist garantiert.

Falls ihr am 13./14.06. Zeit und Lust habt, könnt Ihr hier bitte melden:

https://www.manage2sail.com/de-DE/event/5752186b-da52-4813-ba8e-18cbea096232#!/entries?classId=8892fa11-2710-4e1c-8f59-09bfa7a909ee

Wir freuen uns auf Euch.

Viele Grüße

Karsten (GER 16)

19 Mai 2026

Vermessung in Kiel zur WM

Hallo zusammen,

beachtet bitte, dass die Zeiten für die Vermessung in der IFDCO-App vorher gebucht werden müssen. Die „Measurement Slots“ stehen bereits zur Verfügung und können gebucht werden.

Viele Grüße Karsten (GER 16)

18 Mai 2026

FD-Cup Ammersee 2026

Da die Sieger erfahrungsgemäß genug mit Feiern beschäftigt sind und die Zweitplatzierten meist noch über den einen fehlenden Punkt nachdenken, bleibt die Berichterstattung traditionell am Drittplatzierten hängen. Deshalb hier ein kurzer Rückblick auf den diesjährigen FD-Cup am Ammersee, ausgerichtet vom Diessner-Segel-Club über das Himmelfahrtswochenende.

Begrüßt wurden die Teilnehmer am Donnerstagmorgen mit überraschend guten Bedingungen: 3–4 Bft, später tagsüber etwas abnehmend, dazu deutlich weniger Regen als ursprünglich angekündigt – allerdings bei durchaus frischen Temperaturen.

Nach dem Bootsaufbau ging es standesgemäß zunächst zum Weißwurstfrühstück, bevor anschließend zügig ausgelaufen wurde. Der Donnerstag zeigte sich seglerisch von seiner besten Seite und so konnten direkt drei spannende Wettfahrten bei guten Bedingungen gesegelt werden. Am besten zurecht kamen dabei GER 202 Borowski/Berlin, dicht gefolgt von GER 222 Albert/Merz sowie NED 26 Kramer/Geelerken. Die drei Boote konnten sich bereits früh etwas vom Feld absetzen, wobei die Abstände durchweg denkbar knapp blieben.

Nach den Wettfahrten wartete im Hafen kein klassisches Anlegebier, sondern dieses Mal Anlegetee – auf Wunsch auch mit Rum. Angesichts der Temperaturen definitiv eine gute Idee.

Der Freitag begann zunächst mit Warten auf Wind und kreativer Bastelstunde an Land. Gegen 15 Uhr konnte dann aber doch noch eine weitere Wettfahrt angeschossen werden. Auch hier fanden sich die üblichen Verdächtigen wieder vorne im Feld, gefolgt von GER 28 und GER 87. Zurück im Hafen zog eine durchaus bedrohlich wirkende Front am Wettfahrtgebiet vorbei – erneut begleitet von heißem Anlegetee.

Am Abend folgte dann ein sehr gelungener Seglerabend mit Freibier, hervorragendem Essen und anschließend der inzwischen fast schon legendären Bootshausparty, organisiert von der mittlerweile gar nicht mehr ganz so jungen FD-Jugend.

Der Samstag begann erneut mit Warten auf Wind. Nach einem ersten Versuch musste die Wettfahrt wegen einschlafender Bedingungen zunächst abgebrochen werden und es ging zurück in den Hafen. Dort zeigte sich jedoch schnell: Mit den nächsten Fronten kam auch neuer Wind auf. Nach kurzer Wartezeit an Land ging es erneut hinaus. Bei anfangs hervorragenden Bedingungen und ordentlich Druck konnte schließlich die letzte Wettfahrt des Wochenendes erfolgreich beendet werden.

Danach hieß es zusammenpacken und Siegerehrung. Der FD-Cup am Ammersee war einmal mehr eine rundum gelungene Veranstaltung mit ausgezeichneter Bewirtung, großem Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen und einer Wettfahrtleitung, die bei den schwierigen und wechselhaften Bedingungen einen wirklich hervorragenden Job gemacht hat.

Wir kommen gerne wieder – und hoffen im kommenden Jahr, unmittelbar vor der Deutschen Meisterschaft, auch wieder auf ein etwas größeres Teilnehmerfeld.

Bilder: https://www.flickr.com/photos/diessen/albums/with/72177720333655287

Felix – GER 222

12 Mai 2026

Newcomer Bericht – Berliner Meisterschaft 2026

Für uns war es erst die dritte Regatta im FD und der Wannsee hat uns direkt gezeigt, dass er es nicht besonders nett mit Neulingen meint.

Samstag, 25. April

Die Vorhersage hatte bis zu 20 Knoten angekündigt, und die haben sich auch nicht lumpen lassen. Knackige Böen, drehende Winde und Sonnenschein waren die Bedingungen für die ersten drei Wettfahrten.
Die erste Wettfahrt lief überraschend gut. Keine großen Fehler, das Boot lief, wir waren zufrieden. Mehr kann man als noch recht unerfahrene FD-Crew bei solchen Bedingungen eigentlich kaum erwarten.
In der zweiten Wettfahrt hat uns unsere Unaufmerksamkeit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beim letzten Spimanöver der ersten Wettfahrt haben wir die Schot so unglücklich überfahren, dass wir danach den Spi nicht mehr setzen konnten. Das fiel uns leider erst nach dem Abfallen an der Luvtonnen im Rennen auf. Die einzige Möglichkeit, das Problem zu lösen: bewusst in den Windschatten fahren, kentern und das Tauwerk so befreien. Blöd gelaufen, aber was soll man machen.
Die dritte Wettfahrt war dann die härteste. Der Wind hatte noch mal angezogen, und wir haben es schlicht verpasst, den Trimm anzupassen. Mit komplett falschen Einstellungen haben wir von Anfang an gekämpft und hatten echte Mühe, überhaupt im Feld zu bleiben. Das hat wehgetan. Was den Tag aber wirklich gerettet hat, waren IHR. An Land gab es jede Menge ehrliche und praktische Tipps. Das hat uns richtig gut getan, und wir sind zuversichtlich, dass wir bei ähnlichem Wind beim nächsten Mal deutlich besser dastehen werden.

Sonntag, 26. April

Als hätte jemand den Reset-Knopf gedrückt. Statt 20 Knoten kaum noch 5, dazu drehiger Wind und kleine Windfelder, die sich über den ganzen See verteilt haben. Für uns war das ehrlich gesagt fast noch schwieriger als der Vortag, weil wir in solchen Bedingungen schlicht kaum Zeit auf dem Boot verbracht haben.
Der erste Lauf hat das auch direkt gezeigt. Wie dreht der Wind? Wie stelle ich das Boot richtig ein. Das ist eine ganz eigene Kunst, und wir waren noch weit davon entfernt, sie zu beherrschen. Im letzten Lauf der Regatta hat es dann aber Klick gemacht. Was wir über das Wochenende beobachtet und mitgenommen hatten, konnten wir auf anwenden und haben tatsächlich ein Ergebnis gesegelt, auf das wir richtig stolz sind. Ein schöneres Ende für ein solches Wochenende hätte es kaum geben können.

Grüße Moritz und Tim

12 Mai 2026

Newcomer Bericht – Bootsübergabe – Nebelpokal am Müggelsee und Trapezregatta am Steinhuder Meer

Moin! Wir sind die diesjährigen Newcomer. Wer uns noch nicht kennt (wahrscheinlich die meisten): Wir sind Tim und Moritz und wir freuen uns zumindest mal diese Saison, ein Teil der FD-Gemeinschaft zu sein. Wir wollen über das Regattajahr 2026 ein paar Berichte zu unseren seglerischen Eindrücken im FD verfassen.

Wie nett und familiär es in der Klasse zugeht, durften wir bereits Ende letzten Jahres erfahren als wir das KV-Boot von Familie Bahr übergeben bekommen haben. Vielen Dank nochmals an Peggy und den schönsten Mann im Hafen (vielleicht bekommen wir diesen neuen Spitznamen für Ted etabliert ).

Am darauffolgenden Wochenende konnten wir uns dann das erste Mal im Regattafeld beim Nebelpokal ausprobieren. Aufgrund des 75. Jubiläums der Veranstaltung, fand diese dieses Jahr im größeren Format über drei Tage statt. Am Freitag gab es aufgrund von mangelndem Wind keine Rennen. Dafür meinte Rasmus es an den anderen Tagen gut mit uns – etwas zu gut aus unserer Pioniers-Sicht, wenn wir ehrlich sind. Zum Glück hatte der Müggelsee zu diesem Zeitpunkt eine zumindest noch aushaltbare Temperatur, sodass wir trotz ständiger Schwimmeinlagen jede Wettfahrt an den Start gehen konnten! Während des gesamten Events erhielten wir ordentlich Tipps zum Trimm und Speedfahren des FD’s. Für uns eine tollen, wenn auch etwas reizüberflutende Erfahrung in der neuen Bootsklasse, bei einer perfekt organisierten Veranstaltung.

Und damit ging es auch schon in den Winterschlaf.

Die neue Saison begann für uns nach einem Trainingswochenende auf den heimischen Gewässern in Brandenburg mit der Trapezregatta in Steinhude vom 11. – 12. April.

Und das neue Regattajahr sollte anfangen wie das alte aufgehört hatte. Rasmus war scheinbar auch sehr gut über den Winter gekommen und empfing uns am Sonntag mit sportliche 20 Knoten plus und äußerst böigen Bedingungen. Nach kleinen Schwierigkeiten beim Auslaufen (wir wussten der See ist flach, aber so flach???) bestand somit immerhin die Möglichkeit für uns, an die bereits Ende letzten Jahres gesammelten Erfahrungen anzuknüpfen. Im ersten Rennen war der Trimm noch nicht das gelbe vom Ei aber dank der lauten Zurufe einiger Berliner Sportskollegen (bei flatterndem Großsegel und 20 Knoten Wind gar nicht so einfach) konnten wir diesen vor dem zweiten Rennen verbessern. Vom Rest des Feldes kann ich leider nur wenig berichten, da die meisten Boote es leider innerhalb kürzester Zeit schafften, einen gewissen räumlichen Abstand zwischen sich und GER 1 zu bringen.

Nach zwei Rennen unter scheinbar für viele Crews fordernden Bedingungen wurde erstmal AP über H gesetzt und es ging zum Warten oder Pause machen (so ganz weiß ich das bis heute nicht) an Land. Nach einer Weile gab es dann an Land noch AP über A und somit war der Tag vorbei.

Denkste!

Bei dem Wind und Sonnenschein wollten wir die Bedingungen nochmal richtig ausnutzen um rauszufahren und das reichlich vorhandene Verbesserungspotenzial auszuschöpfen.

Am nächsten Tag dann das komplette Gegenteil. So wie wir, hatte sich der schon mehrfach erwähnte Schutzpatron der Winde, scheinbar gestern völlig verausgabt. Wenig und dann auch noch abnehmender Wind führte zu lediglich einem Rennen an diesem Tag. Dadurch kam in der Gesamtwertung kein Streicher zu Stande. Für uns das erste Mal wirklich kontrollierbare Bedingungen und plötzlich hatte das ganze auch viel mehr mit Regattasegeln zu tun. Wir beendeten die Wettfahrt zwar im hinteren Teil des Feldes waren aber dennoch nicht unzufrieden.

Zurück an Land hieß es dann alles zurecht rödeln und transportbereit machen. Bei der Siegerehrung durften sich die Lokalmatadoren Kilian König und Johannes Brack über den Sieg vor dem Team mit der weitesten Anreise Juan Luis Paez und Pepe Ruiz aus Spanien freuen. Das Podium wurde komplettiert durch Kay-Uwe Lüdtke und Tom Greten.Bis zum nächsten Mal!Tim und Moritz

11 Mai 2026

Nachruf Christian Zbil

Ein leidenschaftlicher Regattasegler der FD-Klasse vom Chiemsee

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Christian Zbil, unserem langjährigen Segelkameraden vom Chiemsee, der der FD-Klasse über viele Jahre hinweg mit Herzblut und Enthusiasmus verbunden war. Christian war beständig mit seiner Frau Heike und anderen Vorschotern ein aktiver FD-Regattasegler, der hauptsächlich in Bayern unterwegs war.

Christians zweite Leidenschaft neben dem FD-Segeln war das Skifahren, er wuchs direkt neben der Kampenwand Bahn auf und war deshalb auch ein ausgezeichneter und leidenschaftlicher Skifahrer.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner lieben Frau Heike und seinen beiden Töchtern. – Lieber Christian, wir sind uns sicher Du segelst jetzt in anderen Gefilden!

Mast- und Schotbruch.

04 Mai 2026

Berliner Meisterschaft 2026 Wannsee – Berliner Yacht-Club

Berliner Meisterschaft 2026 Wannsee – Berliner Yacht-Club

In der Tradition des Drittplatzierten folgt hiermit ein Kurzbericht von der diesjährigen Berliner Meisterschaft, ausgerichtet vom Berliner Yacht-Club am allseits gefürchteten und stets tückischen Wannsee.
Die Bedingungen konnten besser nicht sein: Mit erstaunlichen 29 Meldungen (u. a. vier polnische Sportsfreunde) – nicht zuletzt bedingt durch die intensiven Werbetrommel-Bemühungen unseres Berliner Klassenobmanns Markus – stellte sich ein starkes Feld den herausfordernden Bedingungen mit 4-5 Bft am Samstag sowie 0-4 Bft am Sonntag und den hinlänglich bekannten, in Stärke und Richtung stark schwankenden Winden. Auf dem Kurs bewegten sich neben den vertrauten, das Feld pflügenden Fähren und Segelschulen auch ein ordentliches J70- und H-Boot-Feld.
Letztendlich konnten sich im familiengeprägten Duell die Lokalmatadoren von Lepel gegen Bahr und Jambor durchsetzen. Der Berliner Yacht-Club präsentierte sich adäquat mit Anlegebier, Buffet und neuer Wirtschaft sowie einer lückenlosen Fotodokumentation auf dem Wasser.
Weiterhin sehr erwähnens- und lobenswert: im starken Feld bei wirklich schwierigen Bedingungen behaupteten sich gleich mehrere, junge und neu formierte Crews (GER 1 – Rüster/Schlag, GER 2 – Niedlich/Noll, GER 5 – Loeper/Müller).

Vielen Dank an den Berliner Yachtclub und bis bald auf dem Wasser,

Max – GER 171

Ergebnisse:
https://www.manage2sail.com/de-DE/event/FW26#!/results?classId=d5963cf8-5d0e-4af8-9e90-492a3045d196

Bilder:
https://cloud.byc.berlin/s/zAeFxGaAbYJODvI

13 Apr. 2026

Weltmeisterschaft 2026 in Kiel – Jetzt Early Entry Fee sichern!

In diesem Sommer kommt die Flying‑Dutchman‑Klasse zur Weltmeisterschaft nach Kiel.
Wenn Du dabei sein möchtest, ist jetzt der richtige Zeitpunkt: Die Early Entry Fee gilt noch bis Ende April.

Das erwartet Dich in Kiel

  • Exklusive Campingarea für die FD‑Klasse – direkt neben dem eigenen FD‑Bootspark
  • Eigene Regattabahn unmittelbar vor dem Kieler Leuchtturm
  • Starke Medienpräsenz auf dem Wasser
  • Drei Social Events – ideal, um alte Freunde zu treffen und neue kennenzulernen
  • Täglicher Snack und Getränke nach dem Segeln – denn nach einem langen Tag auf dem Wasser gibt’s nichts Besseres
  • Viel Unterhaltung für Familien – so wird die ganze Woche für alle ein Highlight, nicht nur für die Segler

Nutze die Chance und sichere Dir die Early Entry Fee bis zum 30. April.

Bei Fragen oder wenn Du Unterstützung beim Meldeprozess brauchst, helfen wir Dir gern.

👉 Registrierung: 

Kieler Woche 2026 manage2sail manage2sail.com

Viele Grüße

Karsten GER 16